Wo Mensch und Natur sich begegnen

Auf unserem Weg von Bregenz nach Chur …….

Tageswanderung von Koblach nach Bangs.

Nach dem Rückzug des Rheingletschers vor rund 10.000 Jahren lag das Gebiet der heutigen Riedlandschaft noch tief unter dem Wasser des Bodensees. Der Rhein und seine Zuflüsse füllten das Tal mit Geschiebe. Auf beiden Seiten des aufgeschotterten Rheinbettes blieben weitläufige Restseen zurück. Durch langsames Verlanden und Anfüllen entstand in den folgenden Jahrtausenden ein riesiges Flachmoor. Die Riedflächen waren ursprünglich noch weitgehend frei von Gehölz und wurden als Streuwiesen bewirtschaftet. Mitte des 20. Jahrhunderts begann man, große Teile davon zu entwässern. Als ökologisch wertvolle Reste davon blieben die Natur- und Landschaftsschutzgebiete im Vorarlberger und St. Galler Rheintal.

Mit der großflächigen Entwässerung, mit dem Vordringen von Intensivlandwirtschaft, dem Bau von Autobahnen und Siedlungen in den Feuchtgebieten, wurde eine “Charakterpflanze” der Streuwiesen mit ihrem blauen Blütenmeer im Frühjahr immer weiter zurückgedrängt.


Bei unserer Wanderung durch die Riedlandschaft von Koblach nach Bangs konnte man sie in Fülle bewundern, die “Blaue oder Sibirische Schwertlilie”  vereinzelt auch ihre weißen und gelben Geschwister.

Unser nächster Treffpunkt:       Bahnhof Dornbirn/Schoren, am Samstag den 9. Juni um 8:10 Uhr!

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Spargel vor der Haustür!

Es ist ein Traum, in Zeiten weltumspannender Warenketten gibt es – knapp hinter dem Ortsrand von Hohenems – den frischesten Spargel den man sich denken kann.  

In Knochenarbeit frisch gewonnen, eine erstklassige Qualität zu einem fairen Preisen. 

Jetzt im Mai ist Hochsaison am “Alten Rhein” zwischen Hohenems und Diepoldsau.  Seit Wochen gibt es dort das “königliche Gemüse.” Erst auf den “beheitzten Feldern” bei der Schmitter-Brücke, dann oben auf der Höhe der Galerie “Kunst im Kies” auf  den “normalen.” 

Die vom Pilgerteam San Pellegrino - gemeinsam mit der VHS und dem Bildungswerk – organisiert und durchgeführte Rundwanderung führte vom Bahnhof Hohenems – den Emsbach entlang – hinaus in das Natur- und Landschaftsschutzgebiet “Alter Rhein.”

Hier am stillgelegten Flusslauf – auch “Hohenemser Bogen” genannt – findet man inmitten einer Erholungsoase die genannten  Spargelfelder.

Ortskundig geführt ging der Weg vorbei an Ufergehölz und idyllischen Rastplätzchen, über bewaldete Mittelstreifen, entlang von Schilfflächen in eine einmalig schöne Landschaft im Vorarlberger und St. Galler Rheintal.

Nach dem Besuch auf dem Fahrmaadhof, wo uns Frau Britschgi – die selbstbewusste und kompetente Chefin – viel Wissenswertes rund um und über den Spargel erzählt hatte, ging es vorbei am “Grünspargelfeld” der Landwirtschaftsschule zurück ins Stadtzentrum.

Dort hatte in der Zwischenzeit die Wirtin des Gasthauses zur Habsburg, Frau Gaby Mathis und Hildegard Mathis vom Pilgerteam, ein tolles Spargelrisotte für 30 Personen vorbereitet.

Trotz bester Stimmung am Mittagstisch verlor man nicht den Blick für die ernsten Seiten des Lebens. Der Reinertrag von zwei gemeinsamen Veranstaltungen (Hohenems –  Rankweil am 1. Mai und die Spargelwanderung am 19. Mai) konnte – stellvertretend für Pater Markus Inama – an seine Mutter, Frau Maria Inama übergeben werden. Er kommt dem Projekt “Straßenkinder in Bulgarien” zu gute.

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Von Koblach nach Bangs

Aus aktuellem Grund setzen wir die 3. Etappe von Dornbirn nach Altach/Mäder vorläufig aus!  

Der Grund: “Die Schwertlilien alias Irisblüten oder Ilgen – wie sie in Koblach genannt werden – sind da.” 

Wir treffen uns daher “n i c h t” in Dornbirn-Schoren!  Wir treffen uns am Samstag den 26. Mai um 7:45 Uhr in Götzis am Bahnhof und starten dort die 4. Etappe. Mit dem Landbus 57 geht es um 7:50 Uhr weiter bis nach Koblach/Birken.

Ab dort durchqueren wir das Koblacher Ried bis zur Frutz, folgen dem Ehbach und Rhein  zum Illspitz und gehen dem Spiersbach entlang bis nach Bangs zum Gasthof Sternen.

Von Bangs nach Feldkirch fährt der Stadtbus Nr. 4 alle 30 Minuten im Takt .16 und .46 bis 17:46 Uhr.  Bitte anmelden wegen der Reservierung im Gasthof Sternen! 

Die Wanderkarte

Die 3. Etappe wird am 9. Juni wie geplant ab Dornbirn-Schoren gestartet!

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Wandern und sakrale Kunst

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Von Bregenz nach Chur in Tagesetappen

Vom Bodensee, das Alpenrheintal hinauf nach Chur. Quer durch wunderschönen Ried-Landschaften,  durch die Auen sich dahin schlängelnder Flüsse und Entwässerungskanäle. Den Bogen und Windungen des “Alten Rheins” folgend, genauso wie den begradigten und stürmischen Abschnitten des “Jungen Rheins.”  Vor Chur dann, taucht man ein in die Weinberge, in das “Burgund der Schweiz.”  Mildes Klima, der Föhn und kalkreiche Böden lassen dort – allen voran – einen prächtigen Blauburgunder gedeihen. Den “Liebessafts der Bündner” verkostet, geht es dann in die alte Bischofs-Stadt, von wo aus über Jahrhunderte hinweg auch das Schicksal von Vorarlberg gelenkt worden ist.

Die Tagesetappen, oben in der Menüspalte “Bregenz – Chur”


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Treffpunkt Bahnhof Schoren um 8:00 Uhr

Wir verschieben diese Etappe auf den 9. Juni 2012 Grund: Wir ziehen die 4. Etappe wegen der “Irisblüte” im Ried in Koblach und in Bangs vor.

Unseren Weg nach Altach/Mäder, starten wir daher am Samstag den 9. Juni 2012. Die 3. Etappe führt uns vom Bahnhof Dornbirn/Schoren hinunter in die Ach-Auen. Auf der Höhe “Achmäder” geht es hinaus ins Lustenauer Ried bis an den “Koblacher Kanal.” Diesem folgen wir dann Land aufwärts bis zum Bogen an den “Alten Rhein.” Durch die “Rhein-Auen” hinauf, an den Badeanstalten von Diepoldsau und Hohenems vorbei, erreichen wir dann das Rheindorf Mäder. Ab hier geht es mit dem Bus zum Bahnhof nach Hohenems oder wahlweise Götzis.

Nachdem es bis zum Zollamt in Hohenems keine Gaststätten gibt,  bitte Rucksack für unterwegs gut füllen und ausreichend zum Trinken mitnehmen.

Kosten: Euro 5,-

Dornbirn-Schoren – Altach-Mäder (Wanderplan)

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